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Dr. Marko Gernuks

Dr. Marko Gernuks

Manager Life Cycle Assessment, Rohstoffanalysen und Recycling bei der Volkswagen AG

Dr. Marko Gernuks hat an der Universität Göttingen Geologie studiert und an der Technischen Universität Darmstadt zum Thema Umweltmanagement promoviert.

Mit seinem Einstieg bei Volkswagen war er zunächst im produktionsbezogenen Umweltschutz tätig bevor er in den Bereich Konzern Forschung Entwicklung mit dem Fokus Umweltperformance Produkt gewechselt ist.

In verschiedenen Funktionen und Gremien ist er seitdem in den Themen Life Cycle Assessment mit Schwerpunkt CO2-Bilanz, Dekarbonisierung, Rohstoffrisikoanalysen und Recycling tätig gewesen.

Dr. Peter Buchholz

Dr. Peter Buchholz

Leiter der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Dr. Peter Buchholz ist seit 2005 bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) beschäftigt und leitet seit 2012 die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der BGR. Als Mitarbeiter einer Ressortforschungseinrichtung berät er kontinuierlich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu aktuellen Rohstofffragen. Im Auftrag der Bundesregierung betreibt die DERA ein Rohstoffmonitoring und stellt in diesem Rahmen Rohstoffinformationen und Analysen zur Einschätzung potenzieller Preis- und Lieferrisiken auf den Rohstoffmärkten bereit. Die Auftragsstudie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien“ ist Bestandteil des DERA-Rohstoffmonitorings.

Vor seiner Zeit in der BGR war er beruflich als Rohstoffgeologe in den Bereichen Lagerstättenforschung, Exploration und Rohstoffhandel tätig. Seine Dissertation fertigte er über Goldlagerstätten an der RWTH Aachen im Jahr 1995 an. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der TU Bergakademie Freiberg, leitete als M.Sc. Direktor von 1998 bis 2002 den Masterstudiengang Explorationsgeologie an der University of Zimbabwe, und war danach geschäftsführender Direktor einer Rohstoffhandelsfirma. Seine Arbeiten wurden national und international ausgezeichnet.

Constanze Veeh

Constanze Veeh

Mitarbeiterin im Referat für Energieintensive Industrien und Rohstoffe bei der Europäischen Kommission

Constanze Veeh arbeitet als Sachbearbeiterin im Referat für Energieintensive Industrien und Rohstoffe bei der Europäischen Kommission, im Besonderen im Bereich kritischer Rohstoffe.

Sie koordinierte die 2020 veröffentlichte Studie „Critical Raw Materials for Strategic Technologies and Sectors in the EU – A Foresigt Study“ und arbeitet an der Nachfolgestudie, die 2023 erscheinen soll, sowie an anderen Foresight-Projekten in Bezug auf Rohstoffe innerhalb der Europäischen Kommission.

Sie hat einen Masterabschluss in Medienwissenschaft, Philosophie und Wirtschaftswissenschaft. Sie arbeitete im Film- und Kommunikationsbereich, bevor sie 2012 in der Europäischen Kommission im Generaldirektorat Energie begann.

Dr. rer. nat. Frank Marscheider-Weidemann

Dr. rer. nat. Frank Marscheider-Weidemann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer ISI

Dr. Frank Marscheider-Weidemann studierte an der Universität Hamburg und promovierte in technischer Chemie zum Hamburger Pyrolyseverfahren, einem Prozess zum Recycling von Kunststoffen. Er ist seit 1994 Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe und forscht im Competence Center „Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme“ über Stoffflüsse von Umweltchemikalien, CO2-Minderungsmaßnahmen in der chemischen Industrie und zu Recyclingverfahren.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Analyse der Nachhaltigkeit neuer Technologien, die ökobilanzielle Betrachtungen und Untersuchungen von kritischen Rohstoffen einschließen. Er war beratend an der Erstellung des ersten EU-Berichts der „Ad hoc Working Group on defining critical raw materials“ beteiligt und führte für das Fraunhofer ISI u. a. das BMBF-Projekt „Motor Recycling (MORE)“ zur Magnetrückgewinnung durch. Er hat die Vorgängerstudie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2016“ geleitet und auch die aktuelle Studie „Rohstoffe für Zukunftstechnologien 2021“ koordiniert.

Franziska Maisel

Franziska Maisel

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer IZM

Franziska Maisel studierte Umwelttechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg und weiterführend an der TU Berlin im Fachbereich Technischer Umweltschutz mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie.

Ihre Bachelorarbeit beendete sie erfolgreich am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft in Hamburg, in dem sie das Recyclingpotential von Lithium aus Batterien aus Elektroaltgeräten untersuchte. Ihre Masterarbeit zum Thema „Einfluss der Partikelgröße auf die Recyclebarkeit von Kunststoffen aus der Behandlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten” befasste sich u. a. mit Zerkleinerungs- und Separationstechnologien für Metalle und Plastik aus Elektroaltgeräten und der Ausarbeitung von Empfehlungen für Behandler von Elektroaltgeräten und Recycler, eine höhere Kunststoffausbeute zu erzielen.

Nachdem sie als Studentin am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM tätig war und dort bereits an Projekten mitgeforscht hat, arbeitete sie seit 2019 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin. Dort beschäftigte sie sich mit dem EU-Projekt PolyCE, in dem die Machbarkeit einer zirkulären Wertschöpfungskette von Kunststoffen aus Elektroaltgeräten demonstriert werden soll. Seit Juni 2020 ist sie für das Fraunhofer IZM als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.